Die allgemeinen Turnierregeln

Die Turnierregeln zum Südbaden-Cup gibt es auch in einer Druckversion (PDF).

Für einen schnellen Überblick gibt es die Regeln auch in einer Kurzfassung (PDF).


Reglement zum Spiel mit Schachuhr

Bei den Champions ist mit Schachuhr zu spielen, im Intermediate kann die Schachuhr in Einzelmatches zum Einsatz kommen. Schachuhren stehen zur Verfügung. Beim Spiel mit Schachuhr gelten teilweise abweichende Regeln. Das entsprechende Reglement zum Spiel mit Schachuhr (PDF) kann hier eingesehen werden, ebenso für den schnellen Überblick eine Kurzfassung (PDF).


Nachfolgend die allgemeinen Turnierregeln zum direkten Lesen.


Vorbemerkung

  • Die hier aufgestellten Spiel- und Turnierregeln dienen wie alle Spielregeln dazu, Streitfälle zu verhindern, nicht um diese herbeizuführen.

  • Diese Turnierregeln gelten für alle Spiele und Matches, die Teil des Backgammon-Turniers „Südbaden-Cup“ sind. Für private Backgammon-Partien, die parallel zum „Südbaden-Cup“ in den gleichen Räumlichkeiten ausgetragen werden, haben diese Regeln keine verbindliche Gültigkeit. Es besteht hier für die Turnierleitung keine Verpflichtung, bei Streitfällen zu intervenieren.

  • Kommt in einem Match die Schachuhr zum Einsatz ergeben sich teilweise Wider­sprüche zu den hier formulierten allgemeinen Turnierregeln. In solchen Fällen ist die bei den allgemeinen Turnierregeln ausgeführte Regelung ungültig und es gilt die entsprechende Regel des Reglements zum Spiel mit Schachuhr.

  • Bestimmte Grundregeln, wie Backgammon zu spielen ist (z.B. die Startaufstellung, der Eröffnungszug oder das Abtragen der Steine), werden hier nicht wiedergegeben, da diese als allgemein bekannt vorausgesetzt werden.

Allgemeines

  • Spielrichtung, Farbe der Steine und Sitze werden durch Würfeln vor Beginn des Spieles festgelegt. Farbe und Spielrichtung werden daraufhin während des ganzen Matches beibehalten.

  • Alle Matches sind im Spielsaal auszutragen, wenn nicht die Turnierleitung ausdrücklich andere Möglichkeiten gestattet.

  • Es steht jedem Spieler frei, den Gegner darum zu bitten, nicht zum Spiel gehörende Gegenstände von der Tischoberfläche zu entfernen.

  • Mobiltelefone sind während den Matches auszuschalten. Es ist nicht gestattet, während einem Match Anrufe entgegenzunehmen.

Notation des Matchverlaufs

  • Der Punktestand eines Matches ist nach jedem Spiel von beiden Spielern schriftlich zu notieren. Die Turnierleitung stellt hierfür Matchkarten zur Verfügung. (Oben auf der Matchkarte ist die für das Match festgesetzte Punktezahl zu notieren.)

  • Bei jeder Streitigkeit, die die Spielergebnisse betrifft, wird gegen den Spieler entschieden, der die Ergebnisse nicht mitnotiert hat.

  • Ist ein Match beendet, so ist das Ergebnis unverzüglich der Turnierleitung mitzuteilen.

Würfeln

  • Die Spieler dürfen die Würfel vor Beginn jedes einzelnen Spiels austauschen.

  • Sobald ein Spiel in Gang ist, dürfen die Würfel nicht mehr ausgewechselt werden.

  • Es besteht kein Anspruch darauf, dass Präzisionswürfel zur Verfügung gestellt werden. Wenn zwei Paar Präzisionswürfel verfügbar sind, so ist jedoch mit diesen zu spielen, wenn einer der beiden Spieler dies wünscht.

  • Die Turnierleitung behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt während des Matches ohne vorherige Ankündigung die Würfel auszutauschen.

  • Es darf erst dann gewürfelt werden, wenn der Gegner die Würfel aufgehoben und damit seinen Zug beendet hat. Sollte ein Spieler würfeln, bevor er an der Reihe ist, muss er auf Verlangen seines Gegners den Wurf wiederholen.

  • Berührt ein Spieler beim Würfeln einen oder beide Würfel bevor diese zur Ruhe gekommen sind, kann der Gegner bestimmen, dass der Wurf wiederholt werden muss.

  • Die Spieler müssen auf dem Board zu ihrer Rechten würfeln.

  • Es darf nur mit Würfelbechern gewürfelt werden. Es ist unzulässig, aus der Hand zu würfeln.

  • Beide Würfel müssen vor dem Wurf im Würfelbecher heftig geschüttelt werden.

  • Die Würfel müssen sichtbar über das Board rollen. Es ist unzulässig, die Würfel mit dem Würfelbecher „hinzulegen“.

  • Beide Würfel müssen flach auf der Boardfläche liegen bleiben. Sollten einer oder beide Würfel "brennen", muss nochmals neu gewürfelt werden.

  • Es ist unzulässig, die Würfel wieder aufzunehmen und noch einmal zu würfeln, wenn ein Würfel in zulässiger Position zum Stehen gekommen ist und der andere sich noch bewegt.

  • Die Würfelbecher beider Spieler haben zwischen den Würfen auf dem Tisch zu bleiben. Zu keinem Zeitpunkt darf sich der Becher unterhalb des Tisches befinden. Gleiches gilt für die Würfel.

  • Das absichtliche Wegwerfen der Würfel ist unzulässig.

Ausführen des Zuges

  • Um das Ziehen übersichtlich zu gestalten und Streitfälle zu vermeiden, darf der Zug immer nur mit einer Hand ausgeführt werden. (Wenn die Würfel zur Beendigung des Zuges vom Board genommen werden, so muss dies ebenfalls mit der gleichen Hand geschehen.)

  • Solange die Würfel nicht vom Board genommen wurden, dürfen Züge wieder rückgängig gemacht werden.

  • Beim Ausprobieren von Zügen, dürfen nicht mehr Augen gezogen werden, als gewürfelt worden sind.

  • Beim Ausprobieren ist unbedingt darauf zu achten, dass jederzeit die Ausgangsposition wiederhergestellt werden kann.

  • Gegnerische Steine dürfen (außer wenn diese geschlagen werden) nicht berührt oder verschoben werden.

  • Falls es im Rahmen der Spielregeln möglich ist, müssen die Augenzahlen beider Würfel gespielt werden. Es steht dem Spieler frei, welche Zahl er zuerst spielt.

  • Falls nur eine Zahl gespielt werden kann, ist die höhere Zahl zu ziehen.

  • Kann die höhere Zahl nur gezogen werden, wenn mit einem Stein zuerst die niedrigere Zahl gezogen wird, so ist dieser Stein entsprechend zu ziehen.

  • Wenn während eines Spieles ein Stein außerhalb des Boards aufgefunden wird, steht es dem benachteiligten Spieler zu, entweder den Stein seines Gegners auf die Bar zu setzen oder seinen Gegner zu zwingen, mit 14 Steinen weiterzuspielen. Der Spieler mit 14 Steinen kann weiterhin ein Gammon oder Backgammon verlieren.

Schlagen eines Steins

  • Beabsichtigt ein Spieler, einen Stein zu schlagen, muss er diesen aufheben und auf die Bar setzen. Es genügt nicht, nur auf den Stein zu klopfen oder durch eine Handbewegung die Absicht zu schlagen anzudeuten.

  • Jeder des im Laufe des Spieles geschlagene Stein muss auf die Bar gesetzt werden. Es ist unzulässig, einen oder mehrere Steine in der Hand zu halten.

Fehlerhaftes Ziehen

  • Absichtliches fehlerhaftes Ziehen ist unzulässig.

  • Sobald ein Spieler seine Würfel aufgehoben hat, darf ihn sein Gegner nur dann darauf hinweisen, dass der Zug unrichtig gewesen sei, wenn er wünscht, dass dieser korrigiert wird. Dafür muss der Gegner deutlich sagen, dass der Zug korrekt neu ausgeführt werden muss. (Das Nachfragen eines Spielers, welcher Wurf vom Gegner gezogen wurde, gilt noch nicht als Hinweis auf einen unrichtigen Zug.) Weist er nicht darauf hin, bleibt der Zug wie gespielt. Das Intervenieren irgendeines Zuschauers in einem solchen Fall ist absolut unzulässig und wird als völlig ungültig betrachtet.

  • Wurde ein Spieler auf einen fehlerhaften Zug hingewiesen, so steht es ihm zu, den Zug völlig neu auszuführen. Sobald er seinem Gegner die Erlaubnis zum Würfeln erteilt, ist der Zug beendet.

Beendigung des Zuges

  • Ein Spieler hat seinen Zug vollendet, wenn er beide Würfel von der Boardfläche nimmt. Dafür genügt es, dass beide Würfel das Board nicht mehr berühren.

  • Das vorsichtige Verschieben der Würfel ist gestattet, falls deren Position auf dem Board ein Ziehen der Steine erschwert. Dabei ist darauf zu achten, dass die Würfel nicht verdreht werden.

Zu langsames Spielen

  • Zu langsames Spielen gefährdet einen ordnungsgemäßen Ablauf des Turniers. Aus diesem Grund ist die Turnierleitung berechtigt, Strafpunkte zu vergeben.

  • Wenn ein Spieler der Meinung ist, dass sein Gegner zu langsam spielt, kann er einen Protest bei der Turnierleitung einbringen. Die Turnierleitung (oder ein Beauftragter) wird dann das Match beobachten. Wenn dabei festgestellt wird, dass der Spieler die allgemein üblichen Zeiten für das Ausführen eines Zuges fortwährend überschreitet, wird dem entsprechenden Spieler eine Verwarnung erteilt.

  • Stellt die Turnierleitung von sich aus fest, dass ein oder beide Spieler eines Matches die allgemein üblichen Zeiten für das Ausführen eines Zuges fortwährend überschreiten, wird dem entsprechenden Spieler eine Verwarnung erteilt.

  • Wenn die Überschreitung trotz Verwarnung weiter andauert, so erhält der entsprechende Spieler einen Strafpunkt.

  • In ein und demselben Match können mehrere Strafpunkte vergeben werden, wenn es der Turnierleitung erforderlich erscheint.

  • Die Strafpunkte werden sofort zum Punktestand des Gegners des übertretenden Spielers hinzugezählt und nicht vom Punktestand des übertretenden Spielers abgezogen. Erreicht dieser Spieler dadurch die für den Matchgewinn notwendige Punktzahl, ist das Match sofort beendet.

  • Sollte ein Spieler fortwährend zu langsam spielen, kann die Turnierleitung für das nächste Match eine präventive Strafe verfügen.

Fehlerhafte Startaufstellung

  • Ein Fehler in der Startaufstellung muss sofort korrigiert werden, wenn dies bemerkt wird.

  • Bereits gezogene Steine verbleiben dabei auf ihrer Position.

  • Im Streitfall ist das Spiel auf Anweisung der Turnierleitung neu zu beginnen.

  • Wurde bereits die zweite Runde beendet, so bleibt die Aufstellung so wie sie ist.

Doppeln

  • Die nachstehend definierte "Crawford-Regel" findet bei allen Matches Anwendung: Wenn ein Spieler den Matchpunkt (z.B. 12 Punkte in einem 13-Punkte-Match) erreicht hat, darf im ersten Spiel, das folgt (aber nur in diesem), nicht gedoppelt werden.

  • Automatische Doppel sind unzulässig.

  • Beavern ist nicht zulässig.

  • Beide Spieler haben darauf zu achten, dass sich der Verdopplungswürfel zu Beginn jedes Spieles in der Mitte des Boards befindet.

  • Es darf nur nach Abschluss des gegnerischen Zuges und vor dem eigenen Wurf gedoppelt werden.

  • Wurde in einem Spiel noch nicht gedoppelt, so sind beide Spieler zum Doppeln berechtigt.

  • Wurde in einem Spiel bereits gedoppelt, so ist immer nur der Spieler zum Doppeln berechtigt, der zuletzt gedoppelt wurde.

  • Ein Spieler, der doppelt, hat deutlich zu sagen: "Ich doppel". Der Verdopplungswürfel muss (mit der entsprechenden Fläche nach oben zeigend) auf die gegnerische Seite des Boards gelegt werden. Mit dem Würfeln ist zu warten, bis der Gegner ausdrücklich angenommen oder abgelehnt hat.

  • Ein Spieler, der beschließt, den Doppler anzunehmen, hat deutlich zu sagen: "Ich nehme an".

  • Sobald ein Spieler den Verdopplungswürfel ausdrücklich angenommen hat, gilt das Spiel als verdoppelt.

  • Der Spieler, der den Verdopplungswürfel angenommen hat, muss den Verdopplungswürfel in der korrekten Position in den linken oder rechten Außenrand des Boards auf der ihm zugewandten Boardseite legen.

  • Beide Spieler haben darauf zu achten, dass sich der Verdopplungswürfel nach dem Doppeln auf dem richtigen Platz und in der richtigen Position befindet.

  • Ein Spieler, der beschließt, den Doppler abzulehnen, hat deutlich zu sagen: "Ich lehne ab".

  • Nicken oder Handzeichen usw. sind kein zulässiger Ersatz für das Doppeln mit dem Dopplerwürfel.

  • Im Falle einer Meinungsverschiedenheit zu irgendeinem Zeitpunkt während der Austragung eines Spiels bezüglich der Position (oder des Standes) des Verdopplungswürfel gilt die tatsächliche Lage und Position des Verdopplungswürfels.

Matchpunktezahl

  • Alle Matches werden bis zur festgesetzten Punktezahl gespielt. Die Spieler sind dazu angehalten, sich vor Matchbeginn bei der Turnierleitung über die festgesetzte Punktezahl zu informieren. Die Spieler sind nicht berechtigt, sich untereinander auf eine andere Punktezahl zu einigen.

  • Falls ein Match bis zu einer unkorrekten Punktezahl gespielt wurde, trifft die Turnierleitung eine entsprechende Entscheidung. (Sind beide Spieler von einer falschen Punktezahl ausgegangen, so steht der Spieler als Gewinner fest, der zuerst diese unkorrekte Punktezahl erreicht hat.)

  • Stellt die Turnierleitung während einem Match fest, dass dieses auf eine andere als die festgesetzte Punktezahl gespielt wird, so kann die Turnierleitung mit sofortiger Wirkung die für dieses Match gültige Punktezahl korrigieren.

  • Sollte ein Spieler aus Versehen ein Match aufgeben, obwohl sein Gegner die erforderliche Punkteanzahl noch nicht erreicht hat, so wird diese Aufgabe als gültig betrachtet, sobald der Name des Gewinners auf der Turnierliste eingetragen ist.

  • Wurde ein Match auf eine andere als die festgesetzte Punktezahl gespielt, so werden bei einer niedrigeren Punktezahl nur diese Punkte für die Rangliste gewertet; wurde auf eine höhere Punktezahl als die festgesetzte gespielt, so wird nur die von der Turnierleitung für dieses Match festgesetzte Punktezahl für die Rangliste gewertet.

Verhalten bei Streitfällen

  • Im Streitfall sind Steine und Würfel unberührt zu lassen. Ein Mitglied der Turnierleitung wird gebeten, sich den Streitfall anzusehen.

  • Der Turnierleitung steht es frei, weitere Personen zu einer Entscheidungsfindung hinzuzuziehen.

  • Kann der Streitfall nicht behoben werden, so ist die Entscheidung der Turnierleitung als endgültig zu betrachten.

  • Die Turnierleitung behält sich das Recht vor, in jedem Spiel einen Schiedsrichter zu bestimmen, wobei den Spielern ein Betrag für diesen Dienst in Rechnung gestellt werden kann.

Spielwertung

  • Ein einfacher Sieg wird mit einem Punkt gewertet, ein Gammon mit zwei Punkten, ein Backgammon mit drei Punkten.

  • Gammons und Backgammons gelten in allen Matches.

  • Die "Jacoby-Regel" kommt nicht zur Anwendung.

  • Wird ein Spiel dadurch beendet, dass ein Spieler zuerst alle Steine abgetragen hat, so wird der Wert des Spiels mit dem Wert der aktuellen Position des Dopplerwürfels multipliziert. (Wurde nicht gedoppelt, so hat der Verdopplungswürfel den Wert 1.)

  • Wird ein Spiel dadurch beendet, dass ein Spieler gedoppelt wird und diesen Verdopplungswürfel ablehnt, so wird dieses Spiel mit dem Wert gewertet, den der Dopplerwürfel hatte, bevor der ablehnende Spieler gedoppelt wurde. (Bei einem Doppel auf 4 wird das Spiel bei einem Pass also mit 2 Punkten gewertet.)

Pausen

  • Während einem Match stehen jedem Spieler zwei Unterbrechungen von einer maximalen Dauer von je 5 Minuten pro Match zu.

  • Wenn ein Spiel bereits in Gang ist, sind keine Unterbrechungen erlaubt. Die zulässigen Unterbrechungen haben zwischen den Spielen zu liegen.

  • Zwischen zwei Matches steht einem Spieler eine Pause von 15 Minuten zu.

Pünktlichkeit

  • Die Spieler haben pünktlich zu den Matches zu erscheinen.

  • Jeder Spieler ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig zu erscheinen. Er hat zu überprüfen, ob irgendwelche Änderungen des Turnierzeitplanes vorgenommen wurden. Unwissenheit schützt nicht vor Strafpunkten für Zuspätkommen.

  • Ein Match hat spätestens dann zu beginnen, wenn beide Spieler das jeweils vorangehende Match beendet haben und die ihnen zustehende Pausenzeit abgelaufen ist.

  • Jeder Spieler, der auf einen Gegner warten muss und sich vorübergehend aus dem Spiellokal entfernen will, vereinbart in seinem eigenen Interesse mit der Turnierleitung einen Zeitpunkt, an dem er spätestens wieder im Spiellokal sein muss und das nächste Match beginnen kann. Ist er zum vereinbarten Zeitpunkt nicht wieder anwesend, so gilt er als verspätet und erhält Strafpunkte.

  • Strafpunkte werden folgendermaßen vergeben: 1 Punkt pro 5 Minuten Verspätung ab 15 Minuten nach der angegebenen Beginnzeit. Diese Strafpunkte werden dem Gegner gutgeschrieben.

  • Sobald einem Spieler mehr als die Hälfte der zum Gewinn benötigten Punkte gutgeschrieben worden sind (z.B. 5 Punkte in einem 9-Punkte-Match), wird dieser automatisch zum Gewinner des Matches erklärt.

Hilfsmittel

  • Sobald ein Match in Gang ist, dürfen schriftliche Aufzeichnungen nur im Zusammenhang mit dem Punktestand gemacht werden.

  • Mechanische und elektronische Hilfsmittel jeglicher Art sind während dem Match verboten.

  • Sobald ein Match in Gang ist, ist es streng untersagt, schriftliches Material über Backgammon (Wahrscheinlichkeitstabellen etc.) mitzuführen bzw. zu verwenden.

  • Während des Spiels ist es den Teilnehmern nicht gestattet, Musik oder andere Aufnahmen zu hören. Es ist strengstens untersagt, Kopfhörer zu tragen.

  • Die Verwendung von unerlaubten Hilfsmitteln wird nach Entscheidung der Turnierleitung geahndet (z. B. durch Punktabzüge, Punktgutschriften für den Gegner oder sofortiger Ausschluss vom Turnier).

Zuschauer

  • Während der Austragung eines Matches haben die Zuschauer absolutes Stillschweigen zu bewahren.

  • Zuschauer sind nicht berechtigt, Spieler auf unrichtige Züge aufmerksam zu machen oder Kommentare bezüglich des Spiels abzugeben.

  • Zuschauer dürfen auch keine nonverbalen Hinweise (Mimik, Gestik) in Bezug auf das Spielgeschehen geben.

  • Jegliche bewiesene Verständigung von Spieler und Zuschauer hat die sofortige Disqualifikation sowohl des Spielers als auch des Zuschauers in diesem Turnier zur Folge.

  • Jedem Spieler steht das Recht zu, Zuschauer ohne Angabe von Gründen zum Verlassen des Spieltisches aufzufordern.

  • Die Turnierleitung kann verfügen, dass ein bestimmter Zuschauer, mehrere Zuschauer oder alle Zuschauer einem bestimmten Match fernzubleiben haben.

Abschluss

  • Dies Turnierregeln sind für alle verbindlich, die aktiv oder passiv am Backgammon-Turnier „Südbaden-Cup“ teilnehmen.

  • Jeder Verstoß eines Spielers oder Zuschauers gegen das turnierübliche Verhalten kann den Ausschluss des Spielers (Zuschauers) aus dem Turnier zur Folge haben. Dies gilt auch für körperlich agressives Verhalten, schwere Beleidigungen, bewusste Provokationen etc. In solchen Fällen behält sich die Turnierleitung vor, neben der sofortigen Disqualifikation einzelne Spieler (Zuschauer) mit einer Sperre für zunächst zwei Turniere zu belegen (gelbe Karte). Im Wiederholungsfall ist nach Entscheidung der Turnierleitung eine erneute Sperre mit bis zu zwei Jahren Turnierausschluss möglich (rote Karte). Bereits gezahlte Startgelder werden im Falle einer Disqualifikation dem ausgeschlossenen Spieler nicht zurückgezahlt.