Turnierbericht vom 3. Südbaden-Cup 2026 am 23. Mai
Trotz Pfingstwochenende war auch das 3. Ranglistenturnier zum diesjährigen Südbaden-Cup ausgesprochen gut besucht. Insgesamt waren diesmal 61 Spielerinnen und Spieler im Denzlinger roccafé zu Gast, die sich erneut eine Vielzahl spannender Duelle lieferten. Einen ausgesprochen starken Eindruck hinterließen dabei vor allem die aus der Schweiz angereisten Akteure, die mit einer ganzen Reihe von Spitzenplätzen glänzten.
Beginners
Wie schon gewohnt waren unter den 14 Beginners die Damen mit 10 Teilnehmerinnen recht deutlich in der Überzahl, hatten es allerdings mit heftiger Gegenwehr seitens der männlichen Konkurrenz zu tun.
Besonders auf sich aufmerksam machen konnte mit Dirk Loef aus Bollschweil ein Neuling, der alle 4 Matches für sich entschied und somit sogleich den Turniersieg einfuhr. Mit jeweils 3 Siegen teilten sich dahinter Evelyn Keller (Gundelfingen), Ingo Etienne (Ludwigshafen) und Susanne Steyert-Zimmermann aus der March den zweiten Platz.
Intermediates
Beim Turnier der Intermediates waren diesmal 17 TeilnehmerInnen am Start, wobei sich zunächst Siegfried Fedrich aus Bad Krozingen mit 4 Siegen im Schweizer System am besten in Szene setzen konnte. Endstation für Siggi war dann im Halbfinale, wo sich
Jürgen Winandi als zu stark erwies. Der Mann aus Basel war auch in der Folge nicht zu
stoppen und sicherte mit einem weiteren Erfolg gegen Klaus Peras (Eggenstein-Leopoldshafen) den 1. Platz.
Ordentlich Ranglistenpunkte sammeln konnten zudem die
zweite Halbfinalistin Andrea Bohnert aus Freiburg sowie Yesim Tansever (Basel), die in
einem rein eidgenössischen Consolation-Finale über Roland Schumacher (Solothurn)
triumphierte.
Champions
Noch besser kam es für die Backgammon-Cracks aus der Alpenrepublik in der Klasse der Champions, gingen hier doch gleich 5 von 6 Spitzenplätzen in südlichere Gefilde. Bei rekordverdächtigen 30 Anmeldungen dominierte zunächst jedoch Titelverteidiger Claus Weissbarth, der als einziger mit einer 4:0-Bilanz durch die Vorrunde marschierte, ehe das schnelle Aus im Viertelfinale folgte.
Bis ins Main-Halbfinale schafften es Stefan Frigerio (Volketswil/CH) und Stéphane Tremet aus Colmar, während sich Michele Foglia (Solothurn) mit einem Erfolg über Ilija Kuzmanovski (Bern) bereits seinen zweiten Turniersieg in diesem Jahr sicherte.
Abgerundet wurde die eidgenössische Erfolgsstory durch Ruedi Altermatt (Basel), der das Consolation-Finale gegen den in Zürich lebenden Finnen Pekka Tynkkynen für sich entschied. Ein entsprechendes Bild liefert nunmehr auch die Rangliste bei den Champions, wo gleich vier Schweizer auf den ersten vier Plätzen rangieren.