Turnierbericht vom 5. Südbaden-Cup 2026 am 19. September
Trotz Pfingstwochenende war auch das 3. Ranglistenturnier zum diesjährigen Südbaden-Cup ausgesprochen gut besucht. Insgesamt waren diesmal 61 Spielerinnen und Spieler im Denzlinger roccafé zu Gast, die sich erneut eine Vielzahl spannender Duelle lieferten. Einen ausgesprochen starken Eindruck hinterließen dabei vor allem die aus der Schweiz angereisten Akteure, die mit einer ganzen Reihe von Spitzenplätzen glänzten.
Beginners
Wie gewohnt waren bei den Beginners die Damen in der Überzahl und stellten gleich 9 von insgesamt 13 StarterInnen. Der Tagessieg ging diesmal allerdings an das männliche Geschlecht und zwar in Person von Achim Zuckschwert aus St. Georgen, der als Einziger alle 4 Matches für sich entscheiden konnte.
Mit einer 3:1-Bilanz landeten dahinter Evelyn Keller und Christian Birmelin (beide Gundelfingen) sowie Andrea Radzieja aus Ihringen.
Das Rennen um den Meistertitel ist in dieser Spielklasse somit weiterhin völlig offen.
Intermediates
Im Gegensatz dazu steht der Champion bei den Intermediates (21 Meldungen) bereits vorzeitig fest. Der Freiburger Newcomer Michael Sattler sicherte sich seinen bereits 3. Turniersieg in diesem Jahr und ist somit nicht mehr vom 1. Platz zu verdrängen. Dazu an dieser Stelle schon mal herzlichen Glückwunsch!
Immerhin ins Finale gelangte Andrea Bohnert (Freiburg), während sich Tom Heller aus Karlsruhe und Thorsten Fuß (Bad Dürrheim) mit dem Einzug ins Halbfinale zufrieden geben mussten. Die Consolation ging an Ingo Etienne aus Bollschweil, der das Finale gegen die Emmendingerin Silvia Faust zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
Champions
Ebenfalls 21 Einschreibungen lagen bei den Champions vor, wo die zuletzt erdrückende Dominanz der Akteure aus der Schweiz endlich durchbrochen werden konnte.
Im Schweizer System setzte sich zunächst Turnier-Mitveranstalter Matthias Krings mit 4 Erfolgen am besten in Szene, musste sich dann aber schon im Viertelfinale nach einer Niederlage gegen Gürol Varol (Freiburg) verabschieden. Für Gürol war danach zwar ebenfalls Endstation, dennoch feierte der Freiburger nach mehrjähriger Pause mit dem Halbfinal-Einzug ein erstaunliches Comeback.
In die Vorschlussrunde gelangte des weiteren Peter Barthel (Bollschweil), während sich im Finale Rainer Witt aus Mannheim und Lokalmatador Armin Fischer gegenüberstanden. Im Endeffekt eine relativ deutliche Angelegenheit für Rainer, der seinem Widersacher keine Chance ließ.
Die eidgenössische Ehre verteidigte Kaweh Gholami aus Zürich, der im Consolation-Finale über Günther Holzinger triumphierte.